Praxis Dr. König und Kollegen

Naturheilkundliche Diagnostik und Therapie

Aus- und ab­lei­ten­de Ver­fah­ren

Ausleitung

Aus- und ab­lei­ten­de Ver­fah­ren stel­len ei­nen zu­sam­men­fas­sen­den Be­griff für die Hu­mo­ral­the­ra­pie dar. Die Be­zeich­nung lei­tet sich vom la­tei­ni­schen Wort Hu­mo­re­s=Säf­te ab. An­griffs­punkt die­ser The­ra­pie sind die Kör­per­säf­te. Un­ter Hu­mo­ral­the­ra­pie ver­steht man na­tur­heil­kund­li­che Me­tho­den zur Aus­lei­tung von Gif­t- und Schlacken­stof­fen.

Sie gehö­ren zu sehr al­ten Be­hand­lungs­ver­fah­ren und sol­len „fal­sch“ ver­teil­te oder ge­stau­te Kör­per­säf­te (Blu­t, Lym­phe) so­wie Ener­gi­en aus- bzw. ab­lei­ten, al­te und chro­ni­sche Pro­zes­se lö­sen un­d/o­der das Im­mun­sy­stem und den Or­ga­nis­mus an­re­gen bzw. um­stim­men.

Die be­kann­te­sten Ver­fah­ren sind Ader­las­s, Blut­egel­be­hand­lun­g, Schröp­fen, das Baun­scheid­t-Ver­fah­ren, Cant­ha­ri­den­pfla­ster, Fuß- und Dampf­bä­der.

Haupt­an­wen­dungs­ge­bie­te für die aus- und ab­lei­ten­den Ver­fah­ren:

Chro­ni­sche Er­kran­kun­gen, Stoff­wech­sel­stö­run­gen, Ge­fäßer­kran­kun­gen, Er­kran­kun­gen der in­ne­ren Or­ga­ne, Durch­blu­tungs­stö­run­gen, Blut­hoch­druck, Schmer­zen z.B. Kopf­schmer­zen und Mi­grä­ne, Nacken- und Rücken­schmer­zen, Er­kran­kun­gen des Be­we­gungs­ap­pa­ra­tes (z. B. Rheu­ma), Men­strua­ti­ons­stö­run­gen, To­xin­be­la­stun­gen des Kör­pers so­wie Ab­wehr­schwäche.

Bei uns in der Pra­xis wird vor al­lem der Ader­lass und Schröp­fen im Rah­men der TCM/ Aku­punk­tur durch­ge­führ­t:

Der Ader­lass

Jahr­hun­der­te­lang war der Ader­lass stark po­la­ri­sier­t- ent­we­der wich­tig­ste Heil­maß­nah­me oder ganz ab­ge­lehn­t. In der heu­ti­gen Schul­me­di­zin wird der Ader­lass haupt­säch­lich bei Ei­sen­spei­cher­krank­hei­ten wie z.B. die Hä­moch­ro­ma­to­se, Stö­run­gen der Blut­zu­sam­men­set­zun­g/Er­höh­ter Blut­vis­ko­sität, Er­kran­kun­gen mit venö­sem Stau et­c. ein­ge­setz­t. Das sind auch die Haupt­in­di­ka­tio­nen bei un­s. Nach vor­he­ri­ger Blut­bild­kon­trol­le wird dem Pa­ti­en­ten im Ab­stand von ca. 2-4 Wo­chen 50-200 ml Blut ab­ge­nom­men. Als aus­-und ab­lei­ten­des Ver­fah­ren be­dingt es ei­ne ver­än­der­te Kreis­lauf­si­tua­ti­on, ent­la­stet den Herz­mus­kel und be­wirkt ei­ne Um­stim­mung des Or­ga­nis­mus, in­dem die Im­mun­ab­wehr ak­ti­viert wir­d. Zu­dem ver­bes­sert sich die Fließei­gen­schaft des Blu­tes.

Schröp­fen

Zum Schröp­fen wer­den so­ge­nann­te Schröpf­glä­ser (auch Schröpf­köp­fe ge­nann­t), in de­nen ein Un­ter­druck herrscht (er­zeugt durch vor­he­ri­ges Er­hit­zen der Luft im Schröpf­kopf und so­for­ti­ges Auf­set­zen auf die Hau­t), an­ge­wand­t. Durch den er­zeug­ten Un­ter­druck wird die Haut bzw. das Ge­we­be in den Schröpf­kopf hin­ein­ge­zo­gen mit dem Ziel, ei­ne Ab- bzw. Aus­lei­tung von Schad­stof­fen über die Haut zu er­rei­chen. Wei­ter­hin be­fin­den sich auf der Haut ver­schie­de­ne Re­flex­zo­nen, die über Ner­ven mit den ein­zel­nen in­ne­ren Or­ga­nen in Ver­bin­dung ste­hen. An­hand der Be­schaf­fen­heit der Haut (Ver­dickun­gen, Er­ha­ben­hei­ten, Durch­blu­tungs­un­ter­schie­de, Käl­te/Wär­me et­c.) sieht der ge­schul­te Be­hand­ler, wo er die Schröpf­köp­fe auf­set­zen mus­s.

Man un­ter­schei­det das blu­ti­ge Schröp­fen und das un­blu­ti­ge Schröp­fen.

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