Praxis Dr. König und Kollegen

Naturheilkundliche Diagnostik und Therapie

Hoch­do­sis­vit­amin­the­ra­pie

Dekorbild

Über das Stich­wort Hoch­do­sis­vit­amin­the­ra­pie hin­aus möch­ten wir im Fol­gen­den auf die Or­tho­mo­le­ku­la­re Me­di­zin im Rah­men der kom­ple­men­tä­ren Tu­mor- und Krebs­the­ra­pie ein­ge­hen. Grund­la­ge für den Er­halt und die Wie­der­her­stel­lung der Ge­sund­heit ist auch in der Tu­morthe­ra­pie ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­run­g. Un­ser Or­ga­nis­mus nimmt ne­ben Sau­er­stoff für al­le Stoff­wech­sel­vor­gän­ge die not­wen­di­gen che­mi­schen Bau­stof­fe durch die Ernäh­rung auf. Di­ver­se Un­ter­su­chun­gen zei­gen je­doch ein­deu­ti­g, dass ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Kost mit Ei­weißen, Koh­len­hy­dra­ten und Fet­ten nicht aus­reich­t, um al­le Nähr­stof­fe, die für ei­nen ge­sun­den Zell­stoff­wech­sel, den ent­spre­chen­den Ener­gie­haus­hal­t, die Zell­re­ge­ne­ra­ti­on und die Steue­rung der Kör­per­funk­tio­nen not­wen­dig sin­d, zu­zu­füh­ren. Zum ei­nen hat die Qua­lität un­se­rer Nah­rungs­mit­tel deut­lich nach­ge­las­sen, zum an­de­ren sind vie­le der so ge­nann­ten Vi­tal­stof­fe nicht in aus­rei­chen­der Men­ge in un­se­rer Nah­rung vor­han­den. Un­ser Kör­per ist da­her so­wohl auf er­gän­zen­de Vi­tal­stof­fe in Form von Vit­ami­nen und Spu­ren­ele­men­ten, Fet­ten, Ami­no­säu­ren als auch En­zy­men an­ge­wie­sen. Die­se Er­kennt­nis macht sich die Or­tho­mo­le­ku­la­re Me­di­zin zu Nut­ze und sub­sti­tu­iert die­se Stof­fe. Da­mit sol­len Man­gel­er­schei­nun­gen vor­ge­beug­t, De­fi­zi­te aus­ge­gli­chen, so­wie spe­zi­fi­sche Stoff­wech­sel­re­ak­tio­nen be­schleu­nigt wer­den.

Bei vie­len Krank­hei­ten, ins­be­son­de­re bei Krebs­lei­den, zeigt sich ein deut­lich er­höh­ter Be­darf an Vi­tal­stof­fen. Ge­ra­de Krebs­pa­ti­en­ten ha­ben oft ein aus­ge­präg­tes Miss­ver­hält­nis von Ka­lo­ri­en- und Vi­tal­stoff­zu­fuhr, ei­ne be­ein­träch­tig­te Le­ber-, Dar­m- und Nie­ren­funk­ti­on so­wie ei­ne Schwächung des Im­mun­sy­stem­s. Letz­te­res ist häu­fig auch durch die The­ra­pie be­ding­t.

Die näm­lich stets auch im­mun­sup­pres­siv (Im­mun­sy­stem un­ter­drücken­d) wir­ken­den Che­mo- und Strah­len­the­ra­pi­en, die Ope­ra­tio­nen und da­mit ver­bun­de­nen Nar­ko­sen, so­wie an­de­re be­glei­ten­de Krebs­the­ra­pi­en ha­ben oft Ne­ben­wir­kun­gen wie z.B. Übel­keit und Er­bre­chen und füh­ren über Ap­pe­tit­ver­lust zu ei­ner wei­te­ren Ver­stär­kung der min­der­wer­ti­gen bzw. ver­min­der­ten Nah­rungs­auf­nah­me.

Zer­stör­te Krebs- und an­de­re Kör­per­zel­len über­flu­ten den Or­ga­nis­mus und tra­gen we­sent­lich zur Ver­stär­kung der Ne­ben­wir­kun­gen bei. Durch de­ren Zer­stö­rung wer­den Zell­gif­te wie auch Ra­di­ka­le frei, wel­che die Re­ser­ven der schüt­zen­den Stof­fe, der so ge­nann­ten An­ti­oxi­dan­ti­en, ver­brau­chen. Sie bil­den dar­über hin­aus die Ba­sis für ei­ne er­höh­te Re­zi­di­vnei­gung bzw. Me­ta­sta­sen­bil­dung (Bil­dung von Toch­ter­ge­schwül­sten). Dem Or­ga­nis­mus zu­ge­führ­te na­tür­li­che wie auch syn­the­tisch her­ge­stell­te An­ti­oxi­dan­ti­en (Vi­tal­stof­fe) beu­gen die­ser un­er­wünsch­ten Ent­wick­lung ent­schie­den vor. Vor un­d/o­der wäh­rend ei­ner Che­mo­the­ra­pie bzw. da­nach ver­ab­reich­te An­ti­oxi­dan­ti­en bie­ten den ge­sun­den Zel­len ei­nen op­ti­mier­ten Schutz vor obi­gen Be­hand­lun­gen und de­ren Ne­ben­wir­kun­gen. Da­mit auch ei­nen Schutz ge­gen neu­e/gg­f. The­ra­pie-­mit­in­du­zier­ter Zel­lentar­tun­g.

Ne­ben Se­len, Zin­k, Me­thio­nin so­wie den Vit­ami­nen A, C und E, wei­te­ren An­ti­oxi­dan­ti­en und ver­schie­de­nen En­zy­men spie­len da­bei auch Ami­no­säu­ren ei­ne be­deu­ten­de Rol­le. Die­se kön­nen dem Or­ga­nis­mus so­wohl peroral (durch den Mun­d) als auch gg­f. durch Infu­si­on zu­ge­führt wer­den. Al­le die­se für den Stoff­wech­sel un­er­läss­li­chen Vi­tal­stof­fe kön­nen ei­nen Man­gel an kör­per­ei­ge­nen An­ti­oxi­dan­ti­en zum Groß­teil aus­glei­chen. Hier­für wer­den spe­zi­fi­sche Infu­si­ons­mi­schun­gen der Grun­d­er­kran­kung ent­spre­chend ge­wählt und in re­gel­mäßi­gen Ab­stän­den über Wo­chen bis Mo­na­te ver­ab­reich­t.

Die hier bei uns in­di­vi­du­ell für Sie im Rah­men ei­ner ganz­heit­li­chen Krebs­be­hand­lung durch­ge­führ­te or­tho­mo­le­ku­la­re Be­gleit­the­ra­pie mit­tels peror­a­ler und in­tra­venö­ser Sub­sti­tu­ti­on von eben die­sen Vit­ami­nen, An­ti­oxi­dan­ti­en und En­zy­men stärkt Ih­re kör­per­ei­ge­ne Ab­wehr und hilft so Tu­mor­wachs­tum zu ver­lang­sa­men, er­höht die in­di­vi­du­el­le Ver­träg­lich­keit von kon­ven­tio­nel­ler schul­me­di­zi­ni­scher The­ra­pie und beugt Re­zi­di­ven so­wie Me­ta­sta­sen­bil­dung vor. Glei­ches gilt selbst­ver­ständ­lich auch für po­stope­ra­ti­ve Zu­stän­de und chro­ni­sche Er­kran­kun­gen z.B. län­ger an­dau­ern­de In­fek­te. Zwar kön­nen die mei­sten Vit­ami­ne und Spu­ren­ele­men­te auch in Ta­blet­ten­form ein­ge­nom­men wer­den, ei­ne hoch do­sier­te in­tra­venö­se Ga­be ist je­doch ef­fek­ti­ve­r, schnel­ler wirk­sam und häu­fig an­ge­neh­mer und ver­träg­li­cher als die dau­er­haf­te täg­li­che peror­a­le The­ra­pie. Un­se­re Pra­xis hat spe­zi­ell für Pa­ti­en­ten mit oben ge­nann­ten Er­kran­kun­gen sinn­vol­le Me­di­ka­men­ten­kom­bi­na­tio­nen in Form der be­schrie­be­nen be­glei­ten­den Infu­si­ons­the­ra­pi­en ent­wickel­t, die auf­bau­end und re­ge­ne­rie­rend wir­ken und so­mit the­ra­pie­be­ding­te Ne­ben­wir­kun­gen ab­schwächen, aber gleich­zei­tig the­ra­pie­un­ter­stüt­zen­de Maß­nah­men stär­ken.

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