Dies ist eine relativ neue Behandlungsmethode, die unter anderem in der Schmerztherapie zur Anwendung kommt. Diese Methode stellt eine Weiterentwicklung des Kinesiotapings dar, und zwar auf Grundlage der diagnostischen und therapeutischen Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin und Akupunktur. Die geniale Idee, auf der das Kinesiotaping beruht, ist die Beschaffenheit der Tape-Verbände. Denn im Gegensatz zur Schulmedizin, wo wir Tape-Verbände als starre Verbände kennen, die zur Ruhigstellung bestimmter Gelenke dienen, sind die Tape-Verbände beim Kinesiotaping dehnbar. Und genau solche dehnbaren Tape-Verbände werden auch beim Aku-Taping verwendet.
Beim Aku-Taping werden die Tape-Verbände über entsprechend vorgedehnte Körperzonen geklebt. Aufgrund seiner Dehnbarkeit vollzieht das Tape jede Bewegung dieser Körperzone mit, was eine permanente Verschiebung der am Tape haftenden Haut gegen die Unterhaut erzeugt.
Es kann davon ausgegangen werden, dass hierbei ein ähnlicher Effekt wie bei einer Lymphdrainage oder einer Bindegewebsmassage erzielt wird.
Das Aku-Tape kann für eine Woche auf der Haut belassen werden. Dadurch wird die Therapie verlängert. Mit Aku-Taping lassen sich eine Vielzahl von Schmerzzuständen erfolgreich behandeln. Gelenk- bzw. Muskelschmerzen, aber auch Menstruationsschmerzen können durch Aku-Taping gelindert werden. Besonders in der Sportmedizin setzen wir Aku-Taping vielfältig und erfolgreich ein.
In Folgendem eine Liste der Anwendungsgebiete:
Beschwerden des Bewegungsapparates:
Gelenkschmerzen, Gelenkergüsse, Muskelzerrungen, Muskelkater, Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Ellenbogenschmerzen, Handgelenksschmerzen, Rückenschmerzen (Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule), Steißbeinschmerzen, Hüft- und Knieschmerzen, Schmerzen im Bereich der Achillessehne, Sprunggelenksschmerzen, Schmerzen beim Fersensporn etc.