Dem nüchternen Patienten (12 Stunden Nahrungskarenz, Wasser darf getrunken werden, nicht rauchen!) werden nach einer Voruntersuchung (H2-Atemtest, Blutzucker (BZ) -Test und klinischer Befund) die entsprechenden Zucker:
aufgelöst in Wasser oder Tee zu Trinken gegeben.
Nach 30 und nach 60 Minuten werden die drei Untersuchungen (H2-Atemtest, BZ-Test und klinischer Befund) wiederholt. Während der Testung darf der Patient nicht spazieren gehen oder rauchen, da dadurch das Ergebnis verfälscht wird.
In der Regel reicht eine Stunde aus, um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten. In unklaren Fällen wird ggf. nach einer weiteren halben Stunde erneut getestet.
Die einzelnen Zuckertests (Lactose, Fructose, Sorbit) müssen an verschiedenen Tagen durchgeführt werden. Am günstigsten sind mehrere Tage Pause dazwischen.
Fällt ein Test positiv aus, können nach der Testung Durchfälle und vermehrt Blähungen auftreten!
Anhand der Testergebnisse kann nun festgestellt werden, ob und wie stark eine „Zuckerintoleranz“ (Zuckerunverträglichkeit, nicht zu verwechseln mit Allergie!) vorliegt.
Findet sich eine Intoleranz, so kann diese durch entsprechende Ernährungsumstellung behandelt werden.